Mi, 26. September 2018

Nach Kreuzbandriss

11.10.2016 22:00

Schlierenzauer kehrt erst 2017 auf Schanze zurück!

Österreichs Skispringer ermitteln am Wochenende ihre Meister, Gregor Schlierenzauer wird dabei allerdings noch immer nicht über den Bakken gehen. Nach einem Kreuzbandriss steckt er noch mittendrin in der Rehabilitation. Und damit ist das Comeback weiter offen. Eines steht aber fest: Gregor wird erst 2017 wieder einen Wettkampf bestreiten!

Die Modeschau in Salzburg am vergangenen Freitag war der erste öffentliche Auftritt mit dem ÖSV-Team seit dem Besuch bei Papst Franziskus im April gewesen. Das nährte natürlich die Spekulationen über ein Comeback des Rekordadlers. Der Tiroler hatte sich nach dem Bergisel-Springen am 4. Jänner wegen Erfolglosigkeit selbst eine Pause auf unbestimmte Zeit verordnet.

Im Moment gibt es aber kein fixes Datum für eine Rückkehr in den Adler-Zirkus. Gregor befindet sich noch immer im Time-Out. Nach einem im März beim Skifahren in Kanada erlittenen Kreuzbandriss hat für den 26-Jährigen die Genesung Vorrang: "Im Alltag merke ich fast nichts mehr, Skispringen ist aber eine ganz andere Geschichte."

Da die Ärzte nach der Knieoperation eine Pause von acht Monaten empfohlen hatten, dürfte Schlieri frühestens in vier bis sechs Wochen Grünes Licht für ein Sprungtraining erhalten "Wenn das Knie hält und ich mental bereit bin, folgen die nächsten Schritte", soll der Sieger von 53 Weltcup-Springen Ende November seine Zukunftspläne verraten. Experten rechnen frühestens mit einem Wettkampf-Comeback im Jänner.

"Wir geben ihm die Zeit, die er braucht"
Auch beim Skiverband wartet man auf eine Entscheidung. "Gregor muss das selbst sagen. Ich kann nicht für ihn sprechen. Ich wäre froh, wenn er topfit zurückkommt und wieder vorne mitspringt. Wir geben ihm die Zeit, die er braucht. Vor Jänner, Februar springt er sicher nicht", sagt ÖSV-Nordisch-Direktor Ernst Vettori. Cheftrainer Heinz Kuttin, der mit seinem Schützling ständig in Kontakt steht, hält Schlierenzauer die Türe weit offen: "Er bekommt jede Unterstützung von uns, die er braucht. Einen Skispringer wie ihn gibt kein Trainer freiwillig vor."

Ein Rücktritt dürfte kein Thema sein. Die Olympischen Spiele 2018 in Pyeongchang und die Heim-WM 2019 in Seefeld üben eine magische Faszination aus, dafür müsste er aber in diesem Winter nicht springen.

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