Mi, 20. März 2019
05.09.2016 11:38

Dumm gelaufen

Eigenes Fahndungsfoto als Profilbild verwendet

Dümmer als die Polizei erlaubt - diese Beschreibung dürfte auf Mack Yearwood aus Florida zutreffen. Der 42-Jährige war wegen des Verdachts der Körperverletzung von der Polizei gesucht worden, und wäre wohl auch nicht so schnell gefunden worden, hätte er nicht auf Facebook sein eigenes Fahndungsfoto als Profilfoto verwendet.

Yearwood war auf einer Party gegenüber eine Frau handgreiflich geworden, flüchtete jedoch, ehe die Polizei am Ort des Geschehens in Stuart, Florida, eintreffen konnte. Pech für den 42-Jährigen: Das Opfer konnte ihn identifizieren und gab der Polizei seinen Namen, die daraufhin auf Facebook nach ihm zu suchen begann.

"Gesuchter der Woche"
Schwer zu finden war er dort nicht: Wie sich herausstellte, hatte Yearwood das "Der Gesuchte der Woche"-Foto einer anderen Polizeidienststelle in dem sozialen Netzwerk als Profilfoto verwendet. So erfuhren Brian Bossio und seine Kollegen von der Polizei in Stuart laut ABCNews davon, dass wegen früherer Delikte bereits ein Haftbefehl aus einem Nachbarbezirk gegen Yearwood vorlag.

Da der 42-Jährige zu allem Überfluss in einem anderen Posting auch noch erwähnt hatte, wo er derzeit wohnt, brauchten die Cops nur noch an besagter Adresse aufzutauchen und ihn festzunehmen.

Nächstes Hoppala
Kurioser Nebenaspekt der Geschichte: Als Yearwood bei seiner Verhaftung zu seiner Hose griff, um sich anzuziehen, fiel ihm ein Päckchen mit 20 Gramm Marihuana aus der Hosentasche. Die Liste der Anklagepunkte wurde damit um einen reicher.

"Wenn Sie von der Polizei gesucht werden, dann ist es wahrscheinlich keine gute Idee, das "Gesuchter der Woche"-Poster von sich selbst als Profilbild zu verwenden", kommentierte die Polizei den Fall nüchtern auf Facebook.

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