10.10.2015 15:22 |

Traumtor im Video

Arnautovic "stolz darauf", für ÖFB zu spielen

Für Marko Arnautovic war das Spiel in Montenegro (3:2) etwas ganz Besonderes. "Ich kenne die Spieler hier (Anm.: Montenegro), mein Vater ist auch Serbe. Aber ich spiele für Österreich und ich muss Gas geben. Darauf bin ich stolz und ich probiere immer, alles zu geben", sagte der Stoke-Legionär und Torschütze zum 2:2 nach dem Spiel am Freitag. Das Traumtor von Arnautovic sehen Sie im Video oben!

Nach einer ersten Halbzeit, in der "wir nicht so gut drinnen waren", habe man "wieder Gas gegeben und gezeigt, was für eine Mannschaft wir sind". Im letzten Quali-Spiel am Montag gegen Liechtenstein in Wien "erwarten wir einen Hexenkessel", so Arnautovic.

"Es spricht wieder für die Mannschaft, dass sie nach zweimaligem Rückstand wieder zurückgekommen ist", lobte auch Trainer Marcel Koller die Moral seiner Mannschaft. Mit der ersten Halbzeit war Teamchef nicht so zufrieden, "da waren wir einfach schlampig und unkonzentriert. Das Passspiel war nicht gut, wir haben viele Fehler gemacht, sind nicht ins Spiel gekommen. Das war in der zweiten Halbzeit viel besser. Die Spannung ist nicht mehr gleich, wie wenn du hier Punkte benötigst. Das ist die Schwierigkeit, aber auch ein Prozess, den die Spieler durchmachen müssen".

In dieselbe Kerbe schlug Torschütze Janko: "Für Montenegro ist es noch um einiges gegangen, man muss auch hier erst einmal gewinnen." Man habe aber "gezeigt, welcher Geist im Team steckt". Jetzt wolle man gegen Liechtenstein nachlegen. "Mit einem vollen Haus im Rücken wollen wir noch einmal alles hineinwerfen."

Alaba lobt Moral des Teams
Auch David Alaba lobte die Moral des ÖFB-Teams, "nach dem 1:2 haben wir gezeigt, dass wir eine tolle Mannschaft sind". "Bei uns haben die ein, zwei Prozente gefehlt. Da hat man gesehen, dass wir Probleme bekommen", konstatierte Torhüter Robert Almer. "Aber Hauptsache, wir haben die drei Punkte mitgenommen."

Montenegro-Coach Branko Brnovic sah sein Team in der ersten Halbzeit "sehr stark, da haben wir die Österreicher immer wieder mit Ballgewinnen, die wir schnell nach vorne gespielt haben, verwirrt. Unsere Führung zur Pause war verdient. Nach der Pause war es klar, dass von Österreich eine Reaktion kommt". Am turbulenten Spielverlauf und an der Hektik "hatte auch das Schiedsrichter-Team einen großen Anteil".

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