Mo, 25. Juni 2018

Nun Partnersuche

02.03.2015 06:07

Estland: Regierungspartei gewinnt Parlamentswahl

Die liberale Reformpartei von Ministerpräsident Taavi Roivas hat die Parlamentswahlen in Estland am Sonntag gewonnen. Nach Auszählung aller Wahlkreise landete die Reformpartei mit 27,7 Prozent vor ihrer Rivalin, der oppositionellen Zentrumspartei (24,8 Prozent). Damit kann Roivas mit dem Auftrag zur Regierungsbildung rechnen. Seine Partei benötigt allerdings mindestens zwei Partner für eine absolute Regierungsmehrheit.

Premier Roivas erklärte sich am Abend zum Wahlsieger. Mit welchen Parteien er nun eine Kooperation anstrebt, sagte er nicht. Inhaltlich lagen die bisherigen Regierungspartner Reformpartei und Sozialdemokraten zuletzt weit auseinander.

Mit der gegen Korruption und für eine transparentere Parteienfinanzierung auftretenden "Freien Partei" (8,7 Prozent) und der rechtsnationalen "Konservativen Volkspartei" (8,1 Prozent) schafften zwei neue Parteien den Einzug in das Parlament in Tallinn. Mit Ausnahme der vom Großteil der russischsprechenden Esten unterstützten Zentrumspartei verloren alle bisherigen Parlamentsparteien Stimmenanteile an die beiden neuen Parteien.

Ukraine-Konflikt war wichtiges Wahlkampfthema
Der Ukraine-Konflikt spielte im Wahlkampf des NATO-Mitglieds Estland eine wichtige Rolle. Roivas' bisherige Regierung betrieb eine klar Moskau-kritische Politik.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.