Zusätzliche Truppen
Bulgarien bittet NATO nach Drohnenangriff um Hilfe
Nach der Serie von Drohnenangriffen auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer hat Bulgarien die NATO offiziell um die Stationierung von Kampfflugzeugen und Drohnenabwehrsystemen gebeten.
Entsprechende Briefe seien an den NATO-Generalsekretär und den NATO-Oberbefehlshaber geschickt worden, um die eigenen Verteidigungsfähigkeiten zu stärken, so Verteidigungsminister Dimitar Stojanow. Dies bedeute auch die Verlegung zusätzlicher Truppen auf bulgarisches Territorium.
Anschluss an Drohnenabwehr-Initiative
„Wir warten auf ihre Entscheidung“, erklärte der Minister. Eine Stellungnahme der NATO lag zunächst nicht vor. Stojanow kündigte an, sich bald mit seinen Amtskollegen aus den ebenfalls zur NATO gehörenden Ländern Rumänien und der Türkei treffen zu wollen, um ein gemeinsames Vorgehen abzustimmen. Bulgarien will sich auch bis Ende Oktober einer Drohnenabwehr-Initiative der NATO anschließen.
Zuletzt häuften sich im Schwarzen Meer die Drohnenangriffe auf Handelsschiffe. Betroffen waren in den vergangenen Wochen auch mehrere Schiffe in Schwarzmeer-Wirtschaftszonen. Auch im rumänischen Luftraum werden seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die benachbarte Ukraine immer wieder Drohnen im Zuge von russischen Angriffen auf ukrainische Donauhäfen gesichtet.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 








Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.