Flugzeugabsturz, Tauchunfall, Tollwut, Lungenkrebs, Herz-OPs, Dialysen – Herbert Haupt (78) hat alles überlebt. Mit Conny Bischofberger spricht der einstige Vizekanzler und Sozialminister über seine größte Angst, Narben und Nahtoderfahrungen, aber auch unfassbares Glück und das Osterfest seiner Kindheit.
Eine gelbe Villa mit Apfelbäumen und Fischteich in Spittal an der Drau. „Vizekanzler Herbert Haupt“ steht auf einem Messingschild gleich im Vorzimmer, der Pfeil zeigt Richtung Küche. „Das hat mein ehemaliger Pressechef Gerald Grosz gerettet, als es in Wien abmontiert wurde“, erklärt der seinerzeitige Sozial- und Frauenminister der FPÖ. Haupt war 2002 auch kurz Parteichef.
Im Wohnzimmer hat Ingrid Haupt den Tisch österlich gedeckt. Gelbe Teelichter, grüne Servietten, Palmkatzerl. Auf einem der bemalten Eier steht: „Die Frau des Lebens ist nicht das Mädchen für alles.“ In der Vitrine dahinter stehen sicher hundert Miniatur-Eulen.
Dann sitzt mir der Mann mit dem zerfurchten Gesicht und einem schelmischen Lächeln bei Kaffee und Kuchen gegenüber. Er ist 78 und sieht frisch aus. Erstaunlich bei seiner Unglücks- und Krankheitsgeschichte. Diese liest sich eher wie das Drehbuch zu Kinofilmen wie „Unbreakable“, wo Bruce Willis als einziger ein Zugsunglück überlebt oder „I am Legend“, da spielt Will Smith den letzten Überlebenden nach einer weltweiten Pandemie.
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