„Wir sind von den besten Autos, die jemals in der Formel 1 gebaut wurden und die am angenehmsten zu fahren waren, zu den wahrscheinlich schlechtesten gekommen und das ist echt ätzend“, hat Lando Norris scharfe Kritik an der neuen Motoren-Generation geübt.
Für den amtierenden Weltmeister verlief das Qualifying in Melbourne keineswegs nach Wunsch. Nachdem der Brite seinen Boliden mit einem von Kimi Antonellis Mercedes abgefallenen Gebläse beschädigt hatte, musste er sich letztlich mit Startplatz sechs zufriedengeben. In Anbetracht der Probleme noch ein glückliches Resultat, wie Norris festhielt.
Doch auch ohne den Schaden hatte der 26-Jährige mit seinem Boliden zu kämpfen. „Dieses Auto ist einfach seltsam. Es geht darum, überall vom Gas zu gehen, um schneller zu fahren, Gänge zu verwenden, die man eigentlich nicht verwenden möchte und zu verstehen, wann man mehr Gas wegnehmen und dann später bremsen muss“, ist Norris noch kein Freund der neuen Autos.
„Müssen alle drei Sekunden auf das Lenkrad-Display schauen“
Zuletzt hatte Max Verstappen das Motoren-Reglement scharf kritisiert. Norris stimmt dem Red-Bull-Piloten zu: „Max hat recht. Ich schaue ständig auf mein Lenkrad, und deshalb habe ich die Trümmer auf der Strecke auch nicht gesehen, denn ich muss darauf achten, welches Tempo ich am Ende der Geraden erreichen werde. Ich muss wissen, ob ich 30 Meter früher oder zehn Meter später bremsen muss. Das ist also auch ein Problem, wir müssen alle drei Sekunden auf das Lenkrad-Display schauen, um zu sehen, was passieren wird, sonst landet man neben der Bahn.“ Sein Fazit: „Wir sind von den besten Autos, die jemals in der Formel 1 gebaut wurden und die am angenehmsten zu fahren waren, zu den wahrscheinlich schlechtesten gekommen und das ist echt ätzend. Aber man muss damit leben und einfach das Beste aus dem machen, was man hat. Es ist auf jeden Fall ganz anders als im vergangenen Jahr.“
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