Karin Strametz hat für das große Highlight beim 2. Internationalen ÖLV-Hallen-Meeting in Wien gesorgt! Die Steirerin lief über 60 m Hürden in 8,02 Sekunden auf die Hundertstel genau das Direkt-Limit für die Hallen-WM in Torun (20. bis 22. März).
Damit sind jetzt zwei ÖLV-Aktive fix bei dieser Weltmeisterschaft mit dabei. Zuvor hatte sich bereits Enzo Diessl über 60 m Hürden qualifiziert. In Wien blieb er als Sieger in 7,64 zum dritten Mal unter der Norm für Torun.
Zur rechten Zeit in Topform
Kein Wunder, dass die beiden Hürden-Asse in Wien zufrieden waren! Natürlich vor allem Strametz, die nach 7,99, 8,00 und 8,01 mit 8,02 ihre viertbeste Zeit der Karriere lief. Sie hatte sich im Laufe dieser Hallen-Saison kontinuierlich ihrer Bestform genähert, schon im Vorlauf von Wien hatte sie in 8,07 eine Saisonbestzeit aufgestellt. Dann folgten die 8,02, womit sie zum zweiten Mal nach Glasgow 2024 (13.) bei einer Hallen-WM dabei ist. „Von Beginn an war ja klar, dass meine Höchstform Ende März kommen soll. Es zehrte allerdings schon an den Nerven, dass weltweit von Jänner an Superzeiten über 60 m Hürden gelaufen wurden. Aber wir hatten gut trainiert und deshalb hatte ich Vertrauen, dass die sehr guten Leistungen noch kommen würden.“ Was sich in Wien bewies …
Auch Diessl wieder stark
„Mein Rennen war ganz okay, an der ersten und zweiten Hürde arbeiten wir hart weiter. Im Training klappt das schon sehr gut, im Wettkampf leider noch nicht perfekt. Ich habe sicher noch mehr Potenzial“, sagte Diessl in Hinblick auf die WM in Torun. Diessl, der im Vorlauf 7,70 gelaufen war, startete zum ersten Mal in der Sport Arena Wien und meinte: „Die Bahn ist sicher schnell.“ Nachsatz: „Wenn man schnell ist, ist die Bahn auch immer schnell …“
Bredlinger solo in 2:02,67
Caroline Bredlinger, die über 800 m in Ostrava das Direkt-Limit für die Hallen-WM in 2:00,97 um sieben Hundertstel verpasst hatte, versuchte sogar, die Norm in Wien im Alleingang zu unterbieten. Sie lief ein großes Solo und gewann in 2:02,67, blieb aber verständlicherweise unter dem Direkt-Limit. Bredlinger: „Zumindest habe ich es versucht!“ Ihre Chance auf die WM-Teilnahme lebt aber. Derzeit ist sie im Qualifikations-Ranking 27. von 30 zugelassenen Läuferinnen.
Posch 7,29 – Lindner 7,36
Zu einem Fern-Wettkampf kam es gestern über 60 m der Frauen. Leni Lindner lief in Wien im Vorlauf 7,38 und dann als Siegerin im Finale 7,36. Gleichzeitig kam Isabel Posch bei den Balkan-Meisterschaften in Belgrad in ihrem Heat als Zweite auf 7,37, dann kam sie als Siegerin auf großartige 7,29. Damit unterstrich sie ihre derzeitige Hochform. Unlängst war sie in Magglingen schon 7,27 Sekunden gelaufen. Zumindest ist die in der Schweiz lebende Vorarlbergerin jetzt auch Balkan-Meisterin. Das hat doch was …
Gruber und Carlson jeweils 4,15
Ein anderes Fernduell gab es im Stabhochsprung der Frauen, das im Gleichstand endete: Einen Tag nachdem Lily Carlson beim „Arkansas Qualifier“ in Fayetteville mit 4,15 m den dritten Platz belegt hatte, sprang auch Lisa Gruber in Wien dieselbe Höhe. In den USA war Carlson anschließend an 4,30 m, in Wien Gruber an 4,25 m gescheitert. Für Carlson war dies der dritte Wettkampf, seit sie für Österreich startberechtigt ist. Ihre größten Höhen im ÖLV-Bereich waren bisher 4,47 m und 4,25. Gruber verbesserte in Wien ihre persönliche Hallen-Bestleistung um fünf Zentimeter, im Freien war sie schon dreimal 4,15 m gesprungen.
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