Herrscht bei Marco Odermatt nach seinen Auftritten bei den Olympischen Spielen dicke Luft? Nachdem der Dominator ohne Goldmedaille abreisen musste, während Teamkollege Franjo von Allmen gleich drei abräumen konnte, liegt diese Vermutung nahe. Odermatt selbst hingegen will von solchen Spekulationen nichts wissen. „Wenn mir einer gesagt hätte, dass ich drei Medaillen bei Olympischen Spielen gewinne und du sagst nicht zu, dann bist du blöd“, so der Ski-Star.
„Klar wäre es schön gewesen, wenn eine Goldene dabei gewesen wäre, aber ich habe eine Goldene zuhause und bin Olympiasieger“, gibt sich Odermatt in der ServusTV-Sendung“ Sport und Talk Spezial“ betont gelassen. Demnach herrsche bei ihm kein Olympia-Frust.
Vor allem, da der Schweizer sich nichts vorwerfen könne: „Vielleicht hätte ich ein paar Rennen Ende Jänner auslassen können und bei den kleinen Kugeln einen Vorsprung hergeschenkt, aber der Weltcup ist für mich genau gleich wichtig wie Olympia.“ Vielleicht, so der Ski-Star, sei er aber aufgrund der Intensität im Jänner „nicht mit 100 Prozent Batterie“ angereist.
Eine Enttäuschung bleibt
Die Winterspiele selbst hätten aber dennoch einen faden Beigeschmack gehabt, wie Odermatt zugibt, allerdings nicht aufgrund der Ergebnisse. „Es hat sich überhaupt nicht nach Olympischen Spielen angefühlt, das muss ich ehrlich sagen.“ Olympia werde immer zwiespältig sein, ist sich der Schweizer bewusst, aber die große räumliche Distanz zwischen den Austragungsorten sei nicht ideal gewesen.
„In Cortina hatten wir vor fünf Jahren die Weltmeisterschaften und es hat gut funktioniert. Deshalb wäre es sicher möglich gewesen, Frauen und Männer an einem Ort zu haben. Dann hätten wir zumindest ein Ski-WM-Feeling gehabt, obwohl in Cortina auch andere Sportarten waren. So war es leider ein bisschen anders“, so Odermatt, der sich nun auf aber auf das Saisonfinale fokussieren möchte.
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