Sie sind Ehefrauen, waren zwischenzeitlich Olympische Kontrahentinnen und im Ziel dann doch wieder Kusspartnerinnen: Die Skeleton-Fahrerinnen Kim Meylemans und Nicole Rocha lieferten am Samstag in Cortina eine besondere Olympia-Valentinstag-Anekdote.
Nach dem Wettkampf fielen sich die Brasilianerin Silveira (31) und die Belgierin Meylemans (29) herzhaft in die Arme. Beide weinten vor Freude – Liebe scheint im Sport Grenzen zu überwinden. Silveira hatte den neunten Platz erobert Meylemans landete direkt dahinter auf Platz zehn – all das beim großen Gold-Triumph von Janine Flock.
Für die beiden sind die Spiele in Cortina die zweiten, die sie gemeinsam als Paar, aber dennoch als Kontrahentinnen erleben. Noch spezieller: Meylemans und Silveira sind seit dem Vorjahr verheiratet, also offiziell ein Ehepaar, wohnen zusammen. Im August wurde laut „Bild“ nur die offizielle Zeremonie über die Bühne gebracht. „Wir könnten nicht glücklicher sein, uns Ehefrauen zu nennen“, ließen beide damals wissen. Die große Hochzeitsparty steht noch aus. Sie soll nach Olympia folgen. Wenn der Fokus auf die wirklich wichtigen Dinge des Lebens gerichtet werden kann.
Meylemans, ursprünglich aus Deutschland, vertritt seit 2018 Belgien. Silveira war schon 2022 bei den Spielen in Peking Fahnenträgerin für Brasilien.
Obwohl Konkurrentinnen, betonen beide Athletinnen, dass ihre Beziehung davon unangetastet bleibt. Der Wettkampf finde schließlich in einem Umfeld statt, in dem sie sich nicht direkt bekämpfen. „Es ist ja nicht so, dass wir uns direkt gegenüberstehen“, zitiert die „Bild“ Meylemans: „Es ist nicht so, dass wir in einen Ring steigen und gegeneinander kämpfen müssen. Deshalb ist es, glaube ich, etwas unrealistisch zu denken, dass wir wirklich Gegnerinnen sind.“
Der Medaillentraum wurde zwar nicht real – das ganz spezielle Olympische Valentinstags-Motiv sehr wohl.
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