„Ich fand ihn leblos in seinem Zimmer“: Der norwegische Biathlet Johan-Olav Botn äußerte sich erstmals zum Tod seines Teamkollegen Sivert Guttorm Bakken.
Am 23. Dezember hatte Botn den 27-Jährigen tot in dessen Hotelzimmer im italienischen Lavaze gefunden. „Sivert und ich wollten an diesem Morgen um 9 Uhr Skifahren. Ich wollte kurz bei ihm vorbeigehen, um den Autoschlüssel zu holen und ein paar Ski und Stöcke aus dem Auto zu nehmen“, schilderte Botn im Gespräch mit dem norwegischen Sender TV2.
„Ich sah, dass er völlig leblos und kreidebleich im Gesicht war. Ich verstand sofort, dass er tot war“, so der Gesamtweltcupführende. „Es war ein Schockzustand, in dem man nichts fühlt, sondern nur versucht zu helfen.“
„Nichts Illegales“
Bakken hatte sich mit anderen Teamkollegen zum Training in Italien aufgehalten. Bei seinem Auffinden trug er eine Höhentrainingsmaske. Die Todesursache ist weiter unklar, die Ergebnisse der Autopsie könnten erst im März vorliegen.
Botn forderte, auf Spekulationen bis zum Abschluss der Ermittlungen zu verzichten. Zudem betonte er, dass Bakken, mit dem er schon im Nachwuchs zusammen war, „nichts Illegales“ getan habe. Für seinen toten Freund will er nun weiterkämpfen.
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