Vor 95 Jahren ist es nicht der Opernball, der die Wiener Gesellschaft Ende Februar beschäftigt, sondern ein spektakuläres politisches Attentat. Vor den Stufen der Staatsoper entkommt der albanische König Zogu I. 1931 nur knapp einem perfiden Mordanschlag. Krone+ kennt die fast vergessene Geschichte, die damals weltweit Schlagzeilen schrieb.
21. Februar 1931: Es ist schon spät, die Vorstellung von „Pagliacci“ in der Staatsoper ist soeben zu Ende gegangen. König Zogu I. von Albanien öffnet die Tür zu seinem brandneuen Mercedes – natürlich direkt vor dem Opernhaus geparkt, sodass jeder das teure Auto bewundern kann – als zwei gutgekleidete Männer aus dem Dunkel heraustreten. Die Angreifer, Aziz Çami und Ndok Gjeloshi, halten Revolver in ihren Händen.
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