Über Löhne und Gehälter zu sprechen, ist bei uns bisher tabu. Die EU will das ändern; deshalb muss Österreich bis Mitte nächsten Jahres die sogenannte Entgelttransparenzrichtlinie umsetzen. Die Folge: Erstmals können Beschäftigte dann erfahren, wie viel ihre Kollegen im Durchschnitt verdienen. Arbeitsministerin Korinna Schumann erklärt im „Krone“-Interview die Ziele und Details des geplanten Gesetzes.
„Krone“: Frau Schumann, bis 7. Juni 2026 muss Österreich die sogenannte EU-Entgelttransparenzrichtlinie in nationales Recht umsetzen. Was bedeutet das?
Korinna Schumann: Das heißt: Ab Juni 2026 gibt es mehr Transparenz bei Löhnen und Gehältern. Jede und jeder kann dann in Erfahrung bringen, wie viel jene Personen im eigenen Unternehmen, die eine gleichwertige Arbeit verrichten, im Durchschnitt verdienen.
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