Mit Argusaugen blicken Unternehmer und Kritiker der Wirtschaftskammer auf die Tiroler Touristikerin Martha Schultz. Im Interview mit der „Krone“ spricht die neue WKO-Chefin über die größten Fehler der Kammer, ihre Reform- und Zeitpläne, die Grenzen ihrer neuen Macht – und erstmals auch über ihren Vorgänger Harald Mahrer.
Es ist das Wochenende des Skiopenings in Hochzillertal-Kaltenbach und Martha Schultz, erst seit wenigen Tagen erste Frau an der Spitze der mächtigen, aber angeschlagenen Wirtschaftskammer, konfrontiert mit hohen Erwartungen, ist nicht in Wien. „Der Saisonstart ist etwas Besonderes, ein Ritual. Und wir haben gut Schnee“, sagt sie im „Krone“-Interview am Telefon. Noch am Donnerstag zog es die 62-jährige Unternehmerin zurück in ihre Heimat, in ihren Betrieb.
Hinter ihr liegen zwei intensive Wochen voller Krisensitzungen, Gerüchte und dem unfreiwilligen Abgang ihres Vorgängers, des schillernden ÖVP-Ämtersammlers Harald Mahrer. Vor ihr eine Mammutaufgabe: Die Wirtschaftskammer, einen starren Bürokratieapparat und die Interessenvertretung für 580.000 Unternehmen, aus der selbst verschuldeten Krise zu steuern – und grundlegend zu verändern.
„Krone“: Wie gestaltet sich der Kontakt zu Ex-Präsident Harald Mahrer?

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.