Formel 1 in Katar

Training: McLaren-Duo schneller als Verstappen

Formel 1
28.11.2025 15:33
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Das McLaren-Duo Oscar Piastri und Lando Norris hat im einzigen Freien Training der Formel 1 zum Großen Preis von Katar den Ton angegeben. Piastri stellte die Bestzeit auf, der Australier war 0,058 Sek. schneller als WM-Spitzenreiter Norris. Dritter wurde Aston-Martin-Routinier Fernando Alonso (+0,386), Max Verstappen belegte im Red Bull den sechsten Rang (+0,580). Am Freitagabend (18.30 Uhr) findet das Qualifying für den Sprint am Samstag (15.00) statt.

Bei Sonnenuntergang-Stimmung auf dem Lusail International Circuit hatten viele Piloten, darunter auch Norris, Piastri und Verstappen, zunächst kleinere Probleme mit der Abstimmung ihrer Boliden. Piastri schnappte Norris mit einem zweiten schnellen Versuch auf dem schnellsten Reifensatz kurz vor Ende der Session die Bestzeit noch weg, Verstappen gab sich mit einer schnellen Runde zufrieden.

Im Saisonfinish der Formel 1 hat Norris trotz des Unterboden-Fiaskos von Las Vegas alle Trümpfe in der Hand. Der 26-jährige Brite liegt derzeit 24 Punkte vor Piastri und Verstappen, sollte er seinen Vorsprung in Katar um zwei Punkte ausbauen, ist ihm der erste WM-Titel bereits vor dem Finale in Abu Dhabi sicher. Dass Norris im WM-Dreikampf von seinem Teamkollegen unterstützt wird, ist hingegen auszuschließen. „Wir hatten eine sehr kurze Diskussion und die Antwort ist nein“, sagte Piastri im Vorfeld.

Laut Bayer kein zusätzlicher Strategie-Poker
Im Rennen am Sonntag (17.00) dürfen Reifensätze aus Sicherheitsgründen maximal 25 Runden am Boliden bleiben, weshalb die Piloten mindestens zweimal an die Box kommen müssen. Peter Bayer, CEO der Racing Bulls, erwartet sich dadurch aber keine Überraschungen in strategischer Hinsicht. „Wir arbeiten am Ende des Tages alle mit denselben mathematischen Modellen. Je mehr man von außen vorgibt, umso ähnlicher werden die Strategien. Der Großteil der Teams wird in relativ ähnlichen Abständen reinkommen und die Reifen wechseln“, prognostizierte der Vorarlberger im ORF.

Am Vortag war Bayer beim Finale der U17-WM zwischen Österreich und Portugal im nur etwa 30 Minuten mit dem Auto entfernten Khalifa International Stadium dabei. „Ich war wirklich stolz, und man kann sich freuen auf die Zukunft im Fußball in Österreich“, schwärmte der 54-Jährige. Das Event sei mit fast 40.000 Zuschauern im Stadion super organisiert gewesen. „Ein tolles Erlebnis, eine österreichische Mannschaft in einem WM-Finale.“

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