Österreichs U17-Nationalmannschaft steht im Finale einer Fußball-WM, gegen die Auswahl Portugals geht es heute ab 17 Uhr um den Titel. Eine Kolumne von „Krone“-Sportchef Peter Moizi ...
Österreich in einem WM-Finale. Im Fußball! Eigentlich unrealistisch, umso bedeutender ist der heutige Nachmittag. Beim Tanken, auf der Bank oder beim Portier im Pressehaus. Überall wird eine Frage gestellt: „Wie spielen wir gegen Portugal?“
Eine Stimmungslage, die an die Tage vor dem EM-Achtelfinale im Sommer 2024 gegen die Türkei erinnert. Fußball in aller Munde, doch irgendwie wirkt es, als würden die Unter-17-Jungstars sogar mehr Emotionen als das Fixieren des ersten WM-Tickets seit Frankreich 1998 auslösen.
„Haben Angst, junge Spieler zu fördern“
Ehrlicher Sport, keine Mäzchen, (noch) kein Geld im Spiel. Die rot-weiß-roten Wunderknaben begeistern auf allen Ebenen. Völlig egal, wie das Endspiel gegen Portugal ausgeht. Ein gewaltiges Statement der jungen Generation, ein Abschneiden bei einem Großereignis, das in Österreichs Fußball-Landschaft hoffentlich ein Umdenken bewirkt. „Lasst sie los!“, poltert der einstige Weltstar Lothar Matthäus, „wir haben immer Angst, junge Spieler zu fördern. Woanders spielen sie mit 16, 17 in Spanien, England in der höchsten Liga. Auch bei den großen Vereinen wie Barcelona oder Arsenal.“ Loddars Seitenhieb gilt übrigens dem Fußball in Deutschland. Dem vierfachen Weltmeister und Fixstarter bei jedem Großereignis, mit einer Topliga in Europa. Wie zutreffend ist dann erst Lothars Aussage für Österreichs im internationalen Vergleich bescheidene Bundesliga.
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