"Bitte keine Fotos vom Hotel", sagt der Sicherheitsmann am Gartentor mit freundlicher, aber bestimmter Stimme. Aus Sicherheitsgründen soll nicht die ganze Welt wissen, wo unsere Superadler außerhalb des Olympischen Dorfes residieren.
Im Hintergrund öffnet aber schon Gregor Schlierenzauer die Tür des älteren, zweistöckigen Hauses: "Kommts rein. Ihr seid bei uns herzlich willkommen."
Der Rekordflieger macht anschließend gleich einen Abstecher in die Küche, wo Koch Erich Lobinger täglich für das leibliche Wohl der Skispringer sorgt: "Am Essen wird es sicher nicht scheitern. Erich zaubert jeden Tag ganz tolle Mahlzeiten auf den Tisch."
Der eigene Horst ist ein Teil der Erfolgsformel. Cheftrainer Alex Pointner hat mit seinem Team schon in Turin 2006 und in Vancouver 2010 auf das Leben im olympischen Dorf gepfiffen: "Ich möchte mich beim ÖOC für diese Möglichkeit bedanken. Der Wohlfühl-Faktor ist bei Großereignissen ganz wichtig."
Fast alle Olympia-Sportler schwärmen über das O-Dorf, unseren Skispringern geht im Hotel aber auch nichts ab. Es wurden sogar eigens Betten, Matratzen und Bettdecken eingeführt. "Ich schlafe hier wie ein Baby", sagt Jung-Papa Thomas Morgenstern.
Im Aufenthaltsraum steht ein Billard-Tisch. Für Abwechslung sorgen auch ein Spieletisch, eine Computerspiel-Anlage oder eine Dartscheibe. "Langweilig wird uns hier sicher nicht", sagt Thomas Diethart. Für Komfort garantieren auch eine große Hotel-Sauna oder eine importierte Infrarotkabine.








Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.