Sa, 18. August 2018

26. Jänner 2014

27.01.2014 10:28

Die Welt

Unser erster Weltcup-Abfahrtssieg nach 392 Tagen ließ alle Dämme brechen - wer im Ausland den kollektiven Jubelschrei, das erleichternde Aufatmen und die grenzenlosen Siegesfeiern in Kitzbühel verstehen will, der muss fiktive internationale Vergleiche hernehmen: Das könnte man ungefähr mit den Gefühlen der Einwohner in Madrid erklären, wenn Real nach zehn Jahren der Erfolglosigkeit spanischer Fußballmeister wird; oder in Boston, wenn die Red Sox nach 15 Jahren erstmals wieder die Major League Baseball gewinnen; oder in Auckland, wenn die neuseeländischen Segler nach 20 Jahren den America’s Cup holen.

Ein seelischer Befreiungsschlag für eine Gruppe von Menschen, die sich durch ihre Gemeinsamkeit definiert: Und in Österreich gehört eben Skifahren genauso zum Zusammengehörigkeitsgefühl wie die Werke von Wolfgang Amadeus Mozart oder der soziale Frieden, auf den wir zu Recht so stolz sind.

Reichelt hat vielen in unserem Land eine große Freude bereitet: egal, ob sie wie Bundespräsident Heinz Fischer und Hollywoodstar Arnold Schwarzenegger auf der Kitzbühler VIP-Tribüne jubelten oder wie Hunderttausende Landsleute daheim vor den Fernsehgeräten.

Natürlich ist es nur ein Skirennen. Aber für viele von uns bedeutete es gestern die Welt. Dafür müssen wir uns nicht rechtfertigen: Denn ohne Emotionen gäbe es in keiner Nation auf diesem Planeten Sport.

Danke, Hannes!

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