Di, 21. August 2018

Shootingstar bleibt

08.01.2014 09:07

Rapid: Schaub gibt's nur für ein neues Stadion

Der 8. Jänner - ein großer Tag in Hütteldorf. Exakt vor 115 Jahren wurde der 1. Wiener Arbeiter Fußball-Club in Sport-Club Rapid umbenannt, von da an nahm die Erfolgsgeschichte ihren Lauf. Weitere Kapitel werden folgen. Mit Louis Schaub. Der 19-Jährige ist derzeit das größte Juwel in Grün-Weiß. Ein gefundenes Fressen für Manager. Aber er hat zu bleiben.

Während Starkl und Sabitzer am Dienstag beim Bundesheer einrückten, absolvierte der Rest die medizinischen Tests auf der Schmelz. Ab Mittwoch rollt im Prater erstmals wieder das runde Leder. Da lernt Schaub auch Neo-Sportchef Andreas Müller kennen. Viel Gesprächsbedarf gibt es aber nicht. Das hat Trainer Zoki Barisic, der Schaub schon bei den Amateuren formte, längst erledigt: "Es gibt nicht viele Spieler mit seiner Klasse. Aber er hat sich nur auf den Fußball, auf Rapid zu konzentrieren. Sonst nichts."

Barisic: "Ein cleverer Bursch"
Denn wie bei jedem Shooting-Star rank(t)en sich auch um Schaub die Gerüchte: Red Bull, deutsche Klubs - alle sollen sie ihn wollen. "Dann müssen sie uns für Schaub ein neues Stadion hinstellen", reagierte Barisic mit Humor. "Natürlich habe ich mit ihm darüber gesprochen. Er ist ein cleverer Bursch, weiß, dass die Zeit noch nicht reif ist."

Im Herbst absolvierte Schaub 36 Partien, wurde vom Talent zum Leistungsträger. Flausen lässt sich der Mittelfeld-Allrounder deshalb nicht in den Kopf setzen: "Das Interesse ehrt mich, ist eine Anerkennung für meine Leistung. Aber Rapid ist der richtige Verein für mich."

Autogrammkarten für die Polizei
Thema erledigt. Zumindest vorerst. Schaub cool: "Ich habe ja erst im Sommer verlängert." Allerdings nur bis 2015, dann wäre er ablösefrei. Natürlich will Grün-Weiß sein Juwel länger binden. Doch Schaub hat keinen Stress. Aber er wird auch nicht abheben. Zu seinem 19. Geburtstag freute er sich vor allem über die Biografie von Zlatan Ibrahimovic. Eigentlich eine krasse Literatur, denn ihm nimmt man die Bodenständigkeit ab. Frei von Skandalen. Im neuen Rapid-Magazin verrät Schaub schmunzelnd, wie er in eine Polizeikontrolle geriet: "Sie wollten nur Autogrammkarten."

Die bleiben auch 2014 ein Renner, das beweisen die vielen Stimmen, die Schaub bei der "Krone"-Fußballerwahl bekommt - seine Ziele: "Mit einem Derbysieg starten. Platz zwei ist drinnen." Und ein Tor mit rechts. Seine sieben Treffer im Herbst erzielte er alle mit links.

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