Belgier beeindruckt

Luzon: "Salzburg eines der besten Teams Europas"

Sport
08.11.2013 09:58
Österreichs überlegener Tabellenführer Red Bull Salzburg hat auch in Belgien Eindruck hinterlassen. Standard-Lüttich-Trainer Guy Luzon traut den Bullen einen Europacup-Lauf bis weit ins Frühjahr hinein zu. "Salzburg ist eine der stärkeren Mannschaften in Europa. Wenn sie weiter so effizient spielen, können sie es schaffen", sagte der Israeli nach der 1:3-Niederlage seines Teams am Donnerstag.

Luzon beeindruckten dabei vor allem zwei Akteure - die Salzburger Offensivstars Kevin Kampl und Alan. "Das sind absolute Topspieler, sie werden nicht lange in Salzburg spielen", meinte der Standard-Coach. "Sie haben beide ein extrem hohes Niveau. Salzburg hat Spieler, die in jedem Team in Europa spielen könnten." Sowohl Kampl als auch Alan sind allerdings bis 2018 an Red Bull gebunden.

"Salzburg hat die Qualität, in diesem Bewerb sehr weit zu kommen", erklärte Luzon. Eine Qualität, die auch im spärlich besuchten Stade Maurice Dufrasne nicht zu übersehen war. "Eine logische Niederlage, weil die Lütticher dem reiferen Team aus Salzburg auf allen Linien unterlegen waren", schrieb die belgische Zeitung "Het Laatste Nieuws". "Der Gegner war einfach eine oder zwei Nummern zu groß."

In der Infobox können Sie abstimmen: "Schaffen es die Salzburger ins Finale der Europa League?"

Wirbelwind Kampl sorgt für Begeisterung
Kampl wirbelte vor den Augen seiner Mutter, seines Bruders und 50 Freunden, die aus seinem 150 Kilometer entfernten Heimatort Solingen in Deutschland angereist waren. Auch für die belgischen Medien war der slowenische Teamspieler der überragende Mann. "Laufbereitschaft, Technik, Auge, kämpferische Qualitäten und Abschlussstärke - der 23-Jährige hat wirklich alles", meinte "Het Laatste Nieuws".

Der belgische Tabellenführer dagegen ist in der Gruppenphase ausgeschieden. Die Meisterschaft hat in Lüttich aber ohnehin Priorität. "Guy Luzon hat sich am Schluss doch noch entschieden, die Europa League ernst zu nehmen, und hat seine beste Elf aufs Feld geschickt", analysierte die Zeitung "Le Soir". "Aber das war zu spät."

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(Bild: KMM)



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