Hausdurchsuchungen in der BMW-Konzernzentrale in München und im größten Motorenwerk des Premiumherstellers in Steyr – diese Meldung sorgte im Juni 2022 für gewaltigen Wirbel. Brandfälle in Südkorea hatten die dortigen Behörden auf den Plan gerufen und die hatten sich wiederum Hilfe in Bayern gesucht. Mittlerweile wurde das Verfahren eingestellt, der Fahrzeughersteller musste trotzdem in die Tasche greifen.
Weil im Jahr 2018 in Südkorea 39 Brandfälle bei BMW-Modellen gezählt wurden und dem lokalen Verkehrsministerium eine Rückrufaktion seitens des Herstellers zu lange dauerte, hatten die koreanischen Behörden ein Verfahren gegen den deutschen Fahrzeughersteller angestrengt. 2020 hatte man dann bei der Staatsanwaltschaft München I um Rechtshilfe gebeten – und die wiederum schickte Anfang Juni 2022 Beamte in die BMW-Konzernzentrale in München und ins Motorenwerk nach Steyr.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.