Rettung gelang:

52-Jähriger versank mit Bagger in eisiger Donau

Oberösterreich
09.01.2026 11:41

Das war knapp: Ein 52-jähriger Baggerfahrer aus Oberösterreich konnte sich in letzter Sekunde selbst retten, nachdem sein Zehn-Tonnen-Baugerät beim Kraftwerk Jochenstein mit ihm in die Donau gestürzt und versunken war. Er kam unterkühlt ins Krankenhaus.

Der Baggerfahrer aus dem Bezirk Grieskirchen war mit Sanierungs- bzw. Bauarbeiten unterhalb der Schleuse des Donaukraftwerks Jochenstein, das bei Engelhartszell Oberösterreich und Bayern verbindet, beschäftigt, als das Baufahrzeug auf dem eisigen Untergrund ins Rutschen geriet und umkippte. Das Zehn-Tonnen-Arbeitsgerät rutschte ins Wasser und versank in den eisigen Fluten.

Nur leicht verletzt
„Der 52-Jährige konnte sich selbst aus der Kabine befreien und ans Ufer schwimmen. Mit zum Glück nur leichten Verletzungen und einer Unterkühlung wurde der Verunglückte in ein Krankenhaus eingeliefert“, heißt es bei der Polizei.

Der 100-Tonnen-Schwimmkran „Jochenstein“ barg den „kleinen Bruder“.
Der 100-Tonnen-Schwimmkran „Jochenstein“ barg den „kleinen Bruder“.(Bild: FF Engelhartszell)

100-Tonnen-Kran barg 10-Tonnen-Kran
Den alarmierten Feuerwehrkräften fiel ein Stein vom Herzen, als sie erfuhren, dass sie „nur“ noch den Bagger bergen mussten. „Oberhalb des Kraftwerks ist die Donau mit Eisschollen bedeckt“, berichten die Helfer der FF Engelhartszell. Die Bergung des Baggers gelang dann zügig, da wegen der Schleusenrevision der 100-Tonnen-Schwimmkran „Jochenstein“ im Einsatz war. Gemeinsam mit Kameraden aus Bayern errichteten die Feuerwehrleute Ölsperren, um eine Verschmutzung der Donau zu verhindern.

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