„Ich bin sehr irritiert, was da beim FC Bayern abgeht“, meinte Didi Hamann in seiner Rolle als Sky-Experte. Worauf der ehemalige DFB-Profi anspielt: den Vertragspoker um Joshua Kimmich.
Seit mehreren Wochen verhandeln die Münchner mit dem Routinier – bislang jedoch ohne Erfolg. „Anscheinend hat man ihm letzte Woche ein Ultimatum gestellt, das er verstreichen hat lassen, dann hat man das Angebot zurückgezogen und eine Woche später sitzt man wieder am Tisch“, kann Hamann die Verhandlungstaktik des deutschen Rekordmeisters nicht nachvollziehen. „Das hat ja etwas mit Glaubwürdigkeit zu tun“
„Muss finanziell Sinn machen“
Was der 51-Jährige ebenfalls kritisiert, sind die enormen Summen, die der FC Bayern seinen Spielern zahlt. „Man hat die Verträge von Davies (Alphonso, Anm.) und Musiala (Jamal, Anm.) zu astronomischen Summen verlängert. Man spricht immer davon, das Gehaltsgefüge herunterzuschrauben und jetzt einem 30-jährigen Kimmich 20 Millionen im Jahr zu bezahlen ...“, ist Hamann irritiert. Er könne zwar nachvollziehen, dass die Bayern ihren Routinier behalten möchten, „das muss finanziell aber auch Sinn machen.“
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