Eine Pensionistin fiel einem Betrüger zum Opfer. Doch weil der Serbe nicht genug hatte und noch mehr Geld von der Villacherin forderte, kam ihm die Polizei auf die Schliche und er wurde auf frischer Tat ertappt.
Es ist wohl eine der schlimmsten Nachrichten, die man bekommen kann. „Ihre Tochter hat einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem ein elfjähriges Kind ums Leben gekommen ist“, erhielt eine 73-jährige Villacherin Mittwoch den Anruf von einer unbekannten Nummer. Völlig aufgebracht und verzweifelt hörte sie dem Anrufer zu und wurde aufgefordert, eine Kaution zu überweisen, damit ihre Tochter nicht verhaftet wird.
Die 73-Jährige folgte den Anweisungen. „Ihr wurde der Übergabeort in Villach – ein Parkplatz einer Schule – genannt. Mit dem genannten sechsstelligen Geldbetrag machte sie sich kurz darauf dorthin auf“, schildert die Polizei. Nach der Übergabe fuhr sie wieder heim, wurde kurz darauf vom Unbekannten aber wieder angerufen, dass die Summe nicht ausreichen würde.
Einer weiteren Forderung wäre die Mutter wohl nachgekommen, hätte sich in der Zwischenzeit nicht ihre Tochter gemeldet. Die daraufhin sofort Alarm schlug und mitteilte, nicht in einen Unfall verwickelt gewesen zu sein. Die 46-Jährige alarmierte die Polizei. Weil der Übergabeort bekannt war, konnten die Ermittler eingreifen und den Geldboten auf frischer Tat ertappen.
Es handelt sich um einen 31-Jährigen aus Serbien. Für ihn klickten die Handschellen!
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.