Regisseur Günther Holllauf zeigt mit der Theatergruppe Hashtag seine Version von Max Frischs „Biedermann und die Brandstifter“. Am heutigen Donnerstag (19.30 Uhr) kommt das humorvoll-satirische Stück erstmals auf die Bühne des Veranstaltungszentrums Klagenfurt.
Was geht da nur vor? Was treibt Menschen zu irrationalen Entscheidungen? Eben noch hat der Haarwasserfabrikant Biedermann gegen alle Brandstifter, Taugenichtse und Tagediebe aufbegehrt, das stehen sie schon vor seiner Haustür und betteln mit schmeichelnden Worten um Unterkunft. Völlig überrumpelt und begeistert von der eigenen Wohltätigkeit wird den Brandstiftern Unterkunft gewährt.
Das Haus steht in Flammen
Selbst als sie Benzinfässer auf den Dachboden schleppen und um Streichhölzer fragen, weigert sich Biedermann, ihre Gefährlichkeit zu erkennen. Am Ende kann Biedermanns Ehefrau kaum noch die Fassung wahren, das Dienstmädchen ist zusammengebrochen – und das Haus steht in Flammen.
Stück: Biedermann und die Brandstifter von Max Frisch
Regie: Günther Hollauf
Darsteller: Heidi Cas-Brunner, Sonja Heinz, Marion Hollauf, Lilith Mondschein,
Doris Puschmann, Sandra Rapatz, Mareidi Zimmer,
Mario Cas, Alexander Khabir, Bernd Petschnig, Heinz Schneider, Jo ZimmerLeading Team:
Regie, Bühnenbild: Günther Hollauf
Regieassistenz, Kostüme, Maske: Anita Dörfler
Licht, Video, Foto: Ingo A. Webernig
Tontechnik: Fabio Frühstück
Werbung: Nina Tamara Schön
Ticketing: Jo Zimmer
Premiere: Donnerstag, 23. Jänner 2025
Veranstaltungszentrum Klagenfurt, Alpen-Adria-Platz 1
Beginn: 19.30 Uhr
Weitere Vorstellungen:
Freitag, 24. Jänner, Mittwoch, 29. Jänner, Freitag, 31. Jänner, Donnerstag, 6. Februar und Freitag, 7. Februar 2025
Beginn: 19.30 Uhr
Karten unter: www.tickets-kaernten.at,
E-Mail: office@tickets-kaernten.at
Tel.: (0 676) 77 50 158
Der Schweizer Schriftsteller Max Frisch hat mit „Biedermann und die Brandstifter“ bereits 1958 eine humorvoll-satirische, scharfsinnige Groteske über die ewiggleichen menschlichen Irrtümer geschrieben und wie manipulierbar wir sind, wenn es um den Verlust des Wohlstands geht.
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