Australian Open:

Fritz und Swiatek spazieren in dritte Runde

Tennis
16.01.2025 10:51
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Taylor Fritz ist am Donnerstag ohne Mühe in die 3. Runde der Tennis-Australian-Open eingezogen. Der als Nummer vier gesetzte US-Amerikaner fertigte den chilenischen Qualifikanten Cristian Garin in weniger als eineinhalb Stunden mit 6:2,6:1,6:0 ab. Ebenfalls völlig ungefährdet war die Weltranglistenzweite Polin Iga Swiatek beim 6:0,6:2-Erfolg gegen die Slowakin Rebecca Sramkova. Im Doppel-Bewerb legte Lucas Miedler einen erfolgreichen Start hin, für Julia Grabher kam das Aus.

Fritz blieb neuerlich ohne Aufschlagverlust. „Es fühlt sich großartig an, so ein Match zu spielen“, sagte der ATP-Finals-Finalist, der ankündigte, sein Preisgeld von 132.000 Australischen Dollar (79.441 Euro) für die Maßnahmen zur Brandbekämpfung in Los Angeles spenden zu wollen. Schon in der ersten Runde habe er sehr gut gespielt. „Ich habe daher sehr viel Selbstvertrauen.“ Als nächster Gegner wartet der 38-jährige Franzose Gael Monfils, der zum zwölften Mal in Melbourne die 2. Runde meisterte. Das 7:5,6:3,7:6(3) gegen den Deutschen Daniel Altmaier war der siebente Matchsieg in Folge für den Auckland-Champion.

Sehr zur Freude des Publikums ungefährdet war Alex de Minaur. Der auf Position acht eingestufte Australier stand beim 6:2,6:4,6:3 gegen den US-amerikanischen Qualifikanten Tristan Boyer auch nur zwei Stunden auf dem Court. Nun geht es gegen den Argentinier Francisco Cerundolo.

Miedler weiter, Grabher out
Für Miedler begann der Doppelbewerb mit dem Mexikaner Santiago Gonzalez katastrophal. Nach einem mit 1:6 verlorenen ersten Satz gegen die Japaner Seita Watanabe/Takeru Yuzuki zog das Duo mit einem 6:3,6:4 aber noch den Kopf aus der Schlinge. Nach 1:25 Stunden war der Aufstieg fixiert. Um diesen kämpft in der Folge auch noch Miedlers Ex-Partner Alexander Erler mit dem Deutschen Andreas Mies gegen Andre Goransson/Sem Verbeek (SWE/NED).

Schon ausgeschieden ist Grabher, die nach ihrem Scheitern im Einzel auch im Doppel kein Erfolgserlebnis verbuchen konnte. Mit der Britin Tara Moore unterlag sie den US-Amerikanerinnen Bernarda Pera/Sabrina Santamaria mit 4:6,6:2,4:6. Im Einzel erkämpfte sich die 23-jährige Swiatek ein Duell mit Emma Raducanu, der US-Open-Siegerin von 2021, um den Einzug ins Achtelfinale. Die Britin schaltete die US-Amerikanerin Amanda Anisimova mit 6:3,7:5 aus.

In die 3. Runde zog auch Jelena Rybakina mit einem 6:0,6:3 über Iva Jovic ein. Erneut hart kämpfen musste Emma Navarro. Nach ihrem Marathon-Match in der 1. Runde gegen Landsfrau Peyton Stearns (WTA 46) brauchte die Weltranglistenachte aus den USA auch gegen die Chinesin Wang Xiyu (WTA 108) einen langen Atem. Stand sie am Dienstag noch 3:22 Stunden auf dem Feld, benötigte sie für das 6:3,3:6,6:4 „nur“ 2:13 Stunden.

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