Das Linzer Institut führt diese Umfrage bereits seit Jahrzehnten durch. Von 1974 bis 2012 sei der Anteil jener, die im Ausland Ferien machen, kontinuierlich von 32 auf zuletzt 45 Prozent gestiegen, jener der Österreich-Urlauber von 42 auf 18 Prozent gesunken, so die Meinungsforscher.
Heuer ist erstmals ein gegenläufiger Trend zu sehen - und das gleich deutlich mit einer Veränderung von sieben bzw. acht Prozentpunkten. Gründe für diese Abweichungen wurden diesmal noch nicht erhoben, wie krone.at auf Anfrage erfuhr. Der Anstieg bei Heimaturlauben bzw. der starke Rückgang von Auslandsreisen sei "sehr überraschend", die dahinterliegenden Motive müssten demnächst aber noch ergründet werden, hieß es.
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Im Durchschnitt sind die Österreicher laut IMAS zehn Tage auf Urlaub, dieser Wert erstreckt sich interessanterweise gleichförmig über alle Bevölkerungsgruppen - weder nach Alter, noch nach Bildung oder Wohngegend sind hier Unterschiede feststellbar.
Jeder Fünfte bucht über das Internet
Bereits knapp jeder Fünfte bucht seine Reise über das Internet, am häufigsten junge Menschen sowie solche mit hoher Bildung und gutem Einkommen. Dabei achten die meisten Urlauber sehr genau auf die Bewertungen: 29 Prozent der Online-Bucher gaben an, dass sie dadurch "stark", 47 Prozent immerhin noch "etwas" beeinflusst werden, auch wenn es sich bei den Postern um völlig Fremde handelt. Nur 16 Prozent sind die Erfahrungen anderer Gäste egal.
Die Meinungsforscher befragten von 17. April bis 2. Mai dieses Jahres 1.000 repräsentativ ausgewählte Österreicher im Alter über 16 Jahren. Zu diesem Zeitpunkt hatten elf Prozent ihre Ferien bereits zur Gänze, ähnlich viele bereits zum Teil hinter sich. 44 Prozent durften sich noch darauf freuen. 35 Prozent planen heuer keine Reise, das entspricht annähernd dem Vorjahreswert (36 Prozent). Für die Berechnung der Verteilung der Urlaubsdestinationen wurden nur jene Befragten herangezogen, deren Ferien noch bevorstehen.
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