In den 1970er-Jahren ist er zeitweise einer der besten und schnellsten Ski-Fahrer der Welt gewesen, zwischen Dezember 1972 und Jänner 1974 hat er Abfahrten in Kitzbühel (1973, 1974), Wengen, Gröden sowie Garmisch gewonnen – doch die Erinnerung an seine Erfolge rückt aktuell in den Hintergrund, denn nun ist bekannt geworden, dass die schweizerische Ski-Legende Roland Collombin (74) an Krebs erkrankt ist!
Immerhin: Wie Collombins früherer Erzrivale und längst zum guten Freund gewordener Landsmann Bernhard Russi im Ski-Podcast mit dem „Blick“ erzählt, komme Collombin, der während seiner Zeit als „Enfant terrible“ gegolten hat, als „Kerze, die an beiden Enden brennt“, mit seiner Krankheit offenbar gut zurecht.
„Das ist das Leben, das ist halt einfach einmal so ...“
„Wenn du ihn heute danach fragst, sagt er: ‘Hey, mir geht’s super, ich spür‘ ja nix, ich bin ja nicht krank!‘“, so Russi, der 1972 bei den Olympischen Spielen in Sapporo Abfahrts-Gold vor seinem Landsmann und dem Österreicher Heinrich Messner geholt hatte.
Genaueres zum Gesundheitszustand bzw. der Art der Krebserkrankung wurde in dem Podcast nicht ausgeplaudert („Ich weiß das jetzt nicht im Detail, weiß nicht, wie die Fortschritte sind“), Russi glaubt aber, dass sich Collombin weiterhin nicht unterkriegen lassen wird. „So lange er machen kann, woran er Freude hat, sagt er sich: ‘Das ist das Leben, das ist halt einfach einmal so ...‘“
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