Für Slalom-Spezialist Linus Straßer hat die neue Weltcup-Saison gar nicht nach Wunsch begonnen. Nach drei Ausfällen in Serie hat sich der Deutsche frustriert gezeigt. Aktuell fehle das Selbstvertrauen, so der Routinier: „Dann erhältst du die knallharte Rechnung“, lautet sein Fazit. Zu Weihnachten heißt es deshalb erstmal neue Kraft zu tanken.
„Spaß macht das nicht. Aber letztendlich hast du nicht so viele Möglichkeiten außer weitermachen“, resümierte Straßer nach seinem Ausfall beim Slalom in Alta Badia gegenüber dem „Bayrischen Rundfunk“ nüchtern die Situation. Erneut schied der Deutsche aus – sein dritter Ausfall in Serie. Der Start in die WM-Saison ist nicht nach Plan verlaufen.
Ein siebter Platz zum Auftakt in Levi war das bisherige Highlight der Saison. Das Selbstvertrauen ist deshalb natürlich angeschlagen, gibt der 32-Jährige zu, der weiß, welche Konsequenzen das hat: „Wenn dir da ein bisschen was abgeht, dann ziehst du immer zurück und dir fehlt die letzte Konsequenz. So ist der Leistungssport. Da erhältst du die knallharte Rechnung sofort.“
Kraft tanken bei der Familie
Experte Felix Neureuther erklärt gegenüber „BR“, dass der Materialwechsel seines Landsmanns durchaus seinen Teil zur aktuellen Krise beitragen könnte. Jetzt gilt es für Straßer jedenfalls schnellstmöglich wieder in die Spur zurückzufinden, um noch Selbstvertrauen für die WM in Saalbach im Februar zu tanken.
Da trifft es sich gut, dass es derzeit eine kleine weihnachtliche Verschnaufpause gibt. Dabei versucht Straßer im Kreise seiner Familie den Kopf für die kommenden Herausforderungen wieder freizubekommen.
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