Vor 443 Tagen wurde Tal Shoham, halb Israeli, halb Österreicher, von der Terrormiliz Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Seine Frau betet anlässlich des Chanukka-Festes und Weihnachten für ihre Familie und ganz Österreich.
Nur wenig blieb vom Flammeninferno verschont. Adi Shoham, Ehefrau von Austro-Geisel Tal, kämpft noch immer mit den Nachwehen des Hamas-Überfalls am 7. Oktober 2023. Ihr Vater wurde ermordet, der Rest der Familie in den Gaza-Streifen verschleppt und das Haus angezündet. Einzig die Chanukkia – der achtarmige Leuchter, den Juden jedes Jahr zum Lichterfest (Chanukka) entzünden – hat diesen Tag überstanden.
Traurige Zeilen und ein Funken Hoffnung
Dieses Jahr fallen das jüdische Chanukka-Fest und Weihnachten zeitlich zusammen. Adi Shoham nimmt diese Zeit zum Anlass, sich in einem offenen Brief bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Kanzler Karl Nehammer und ganz Österreich für die bisherige Hilfe zu bedanken und bittet zugleich, keine Ruhe zu geben, bis ihr Mann freikommt.
Adi Shoham, die sich heute zum ersten Mal seit ihrer Freilassung im vergangenen Jahr öffentlich äußert, vermittelt eine klare Botschaft: „Es wurde genug gelitten – in Israel, in Gaza und im Libanon. Was mit der Entführung der Geiseln begann, kann mit ihrer Freilassung ein Ende finden.“ Die Familie hofft auf ein Wunder – ein Chanukka- und Weihnachtswunder.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.