Die Pinzgauerin Marina Vukovic hat sich bei „Athleta 25“ beworben. Die 21-Jährige könnt dadurch ihren Fokus mehr auf den Sport legen. Aktuell trainiert sie viel in Rif.
Vor etwas mehr als fünf Jahren schaffte Karateka Marina Vukovic die Sensation, wurde in Chile Junioren-Weltmeisterin. Die Hoffnungen in sie waren groß, es in die Fußstapfen von Weltmeisterin Alisa Buchinger zu schaffen. In den letzten Jahren hatte Vukovic allerdings mit mehreren Problemen zu kämpfen. Im Oktober 2022 verletzte sie sich am Rücken, brauchte lange, um wieder an ihre Bestform zu kommen. In dieser ist sie wieder. „Bei mir ist es derzeit ruhiger und der Fokus liegt auf Training, Training und Training“, betont die Saalfeldenerin, die seit ein paar Monaten auch im Olympiazentrum in Rif stationiert ist.
Das einzige, das ihr fehlt, ist aber ein Beruf, der sich mit dem Sport vereinbaren lässt. Karate war nur 2020 in Tokio olympisch, wurde 2024 wieder aus dem Programm genommen. Deshalb bekommt die 21-Jährige auch keine Anstellung beim Heer oder der Polizei. Doch nun kommt eine neue Hoffnung auf: Vukovic hofft auf die Möglichkeit, beim Ausbildungsprogramm „Athleta 25“ unterzukommen. Dort soll es für ausgewählte Leistungssportler die Möglichkeit geben, eine Ausbildung zum Justizwachbeamten zu absolvieren. „Ich hoffe, dass ich dort die Möglichkeit bekomme, Sport und Arbeit zu verbinden“, sagt das Nachwuchstalent.
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