Es könnte die Trendwende gewesen sein. Fast alles war Red Bull Salzburg in den vergangenen Wochen schuldig geblieben, am Mittwoch meldete sich die Elf von Trainer Pep Lijnders mit einem 3:1-Sieg bei Feyenoord Rotterdam ebenso unerwartet wie eindrucksvoll zurück. Für ein Weiterkommen braucht’s dennoch gleich mehrere Sternstunden.
In den ersten drei CL-Partien gegen Sparta Prag (0:3), Stade Brest (0:4) sowie Dinamo Zagreb (0:2) schwer enttäuschend, zudem in der heimischen Bundesliga seit September spielerisch schwach und nun auch noch personell stark dezimiert. Doch am Mittwoch gab’s in Rotterdam die ersten Tore und Punkte in der reformierten Champions League. Diese katapultierten die Bullen in der Tabelle zwar nicht weit nach vor, lassen die Fans aber zumindest wieder von großen Fußballabenden träumen.
Nur noch Hammer-Gegner
Gelingt es den Salzburgern, die unbeschwerte Stimmung in die kommenden Partien mitzunehmen, scheinen weitere Überraschungen nicht ausgeschlossen.
Die klare Favoritenrolle liegt in den folgenden Duellen mit Bayer Leverkusen (26.11./auswärts), Paris Saint-Germain (10.12./heim), Real Madrid (22.1.2025/a) und zum Abschluss Atletico Madrid (29.1./h) ganz sicher nicht bei den Bullen. Es bräuchte also mehr als eine Sternstunde, um noch unter die besten 24 Teams zu kommen.
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