Kaum hatte sich der 35-Jährige an die Gruppe von Jugendlichen gewandt und Benehmen eingefordert, kassierte er schon einen Schlag ins Gesicht. Der perplexe Mann verließ daraufhin mit seinen Kindern (3, 8, 15) die Station. Die Jugendlichen verfolgten die Familie, am Vorplatz der Haltestelle (Bild) kam es erneut zu Streitereien.
Bei Rangelei mit Messer in den Oberschenkel gestochen
In der folgenden Rangelei versuchte der Familienvater, sich mit seinem Gürtel zu wehren, landete allerdings auf dem Boden. Ein Jugendlicher gab einem 19-Jährigen dann ein Springmesser, mit dem der Beschuldigte dem am Boden liegenden Opfer zwei Stiche in den Oberschenkel versetzt habe, sagte Polizeisprecher Thomas Keiblinger unter Berufung auf Angaben des 35-Jährigen. Das Opfer erlitt schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen am Oberschenkel.
Wenig später stellte eine Funkwagenbesatzung den 19-Jährigen - er hatte Blut an seiner Kleidung. Ein Zeuge erkannte ihn als Täter wieder. Der Bursche ist in Haft, hat aber bisher lediglich zugegeben, dass er in den Streit verwickelt gewesen sei - für die Attacke mit dem Messer trage er keine Verantwortung. Für den Beschuldigten ist Untersuchungshaft beantragt worden. Nach seinen Freunden wird gefahndet. Der 19-Jährige hatte in seiner Vernehmung angegeben, dass er die anderen Jugendlichen lediglich "zufällig getroffen" habe und nicht näher kenne.
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