Es passiert immer wieder: Wanderer und Kühe geraten aneinander – und leider fordern solche Zusammenstöße oft Schwerverletzte. Doch wer ist schuld? Haftet der Bauer, der sein Vieh in jahrhundertealter Tradition auf die Alm bringt? Oder der Wanderer, weil er nicht ausweicht? Ein Prozess in Kärnten sollte das klären.
Der Ausflug für ein Ehepaar aus dem Raum Feldkirchen auf seine geliebte Turrach sollte tragisch enden. Denn die beiden Wanderer stießen auf ihrer Runde auf eine kleine Kuhherde – sieben Kühe, drei Kälber, die zunächst ruhig am Wegesrand grasten. Doch plötzlich sahen sich die Tiere offenbar von den Menschen bedroht und griffen an. Der Mann wurde leicht verletzt, seine Begleiterin allerdings schwer. Wer haftet nun für ihre gesundheitlichen Beeinträchtigungen?
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