Mo, 20. August 2018

500.000 ¿

13.09.2005 15:15

Athlet verklagt Sportverband

Wegen falscher Blutdoping-Anschuldigungen zieht der Amerikaner Bernard Lagat (30), Olympia-Zweiter über 1.500 m, gegen den Leichtathletik-Weltverband IAAF vor Gericht. Der gebürtige Kenianer fordert 500.000 Euro Schadensersatz.

Lagat hatte wegen des Dopingverdachts vor zwei Jahren nicht an den Weltmeisterschaften in Paris und mehreren internationalen Meetings teilnehmen können. In der A-Probe einer Trainingskontrolle vom August 2003 hatte das Kölner Anti-Dopinglabor das Blutdopingmittel Erythropoietin (Epo) nachgewiesen.

Der Verdacht bestätigte sich in der B-Probe jedoch nicht. Lagat wurde freigesprochen.

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