Putin baut Armee aus

Kreml spricht von „extrem feindseligem Umfeld“

Außenpolitik
17.09.2024 13:54
Porträt von krone.at
Von krone.at

Russland baut nun seine Streitkräfte zur zweitgrößten Armee der Welt aus. Dafür macht Moskau die wachsenden Bedrohungen an den Grenzen verantwortlich.

„Dies ist auf die Anzahl von Bedrohungen zurückzuführen, die es an der Peripherie unserer Grenzen gibt“, verlautbarte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Dienstag in einer Telefonkonferenz mit Reportern. „Es wird durch das extrem feindselige Umfeld an unseren westlichen Grenzen und Instabilität an unseren östlichen Grenzen verursacht.“ Dies erfordere angemessene Maßnahmen, ergänzte Peskow.

Präsident Wladimir Putin hatte am Montag angeordnet, die reguläre Größe der russischen Armee um 180.000 Soldaten auf 1,5 Millionen aktive Soldaten zu erhöhen.

Damit würde sie nach der chinesischen zur zweitgrößten Armee der Welt, die laut Daten des International Institute for Strategic Studies (IISS) bei der Zahl aktiven Kampfsoldaten vor den USA und Indien liegen würde. Russland hatte hinsichtlich seiner Nachbarn zuletzt etwa den finnischen NATO-Beitritt kritisiert und Japan eine wachsende Militarisierung mit Unterstützung der USA vorgeworfen.

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