Der derzeitige Status ist jedenfalls, dass die Flüchtlinge nach zwei Hungerstreiks wieder essen. Begründet wurde dies am Donnerstag neuerlich mit einem Schreiben von Bundespräsident Heinz Fischer an sie, in dem das Staatsoberhaupt "Hilfe im Rahmen der geltenden Gesetze" angeboten hatte.
Angst vor Festnahme nach Verlassen der Kirche
In dem Brief hatte der Präsident auch appelliert, dass die Flüchtlinge angebotene Ersatzquartiere annehmen sollten. Danach sieht es derzeit aber nicht aus, fürchten die Asylwerber doch bei Verlassen der Kirche festgenommen und abgeschoben zu werden.
Die Flüchtlingsvertreter verlangten am Donnerstag neuerlich politische Verhandlungen mit dem Ergebnis, dass sie im Land bleiben und arbeiten können. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner hatte solche Gespräche jedoch wiederholt ausgeschlossen.
Pressekonferenz aus Protest vor Votivkirche abgehalten
Abgehalten wurde die Pressekonferenz diesmal vor der Votivkirche. Dies sollte als Protest dagegen dienen, dass Medienvertreter nicht mehr zu ihnen ins Gotteshaus vorgelassen werden. Zudem stört die Flüchtlinge, dass einige ihrer umstrittenen "Unterstützer" keinen Zugang mehr zur Votivkirche haben.
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