Alarm wurde Donnerstagabend im Mölltal geschlagen: Fahrzeug in der Möll, Taucher angefordert – so die zunächst dramatisch klingenden Angaben zum Feuerwehreinsatz. Doch die vier Insassen konnten von Passanten geborgen werden, wurden jedoch teils schwer verletzt.
In Lassach im Mölltal kam das Auto eines Italieners (68) von der Großglockner Straße B 106 ab, rutsche über eine Böschung und landete im Fluss. Lenker nachfolgender Autos konnten den vier Insassen – zwei Frauen (34 und 68) sowie ein weiterer Mann (82) – aus dem Wagen helfen.
„Als wir am Unfallort eingetroffen sind, waren alle schon aus dem Auto heraußen“, so Herbert Fresser, der Kommandant der FF Mörtschach, der neben seiner Wehr auch Kollegen der FF Winklern und Heiligenblut sowie zeitweise aus Rangersdorf im Einsatz hatte. Eine Abschleppfirma wurde zur Bergung des stark beschädigten Wagens angefordert - mit einem Kran.
Ein ARA- und ein Christophorus-Helikopter-Team standen im Einsatz, um zwei Verletzte in die Krankenhäuser nach Lienz und Klagenfurt zu fliegen. Die beiden anderen ebenfalls Verletzten wurden vom Rettungsdienst ins Spital nach Lienz gefahren.
Unfallursache dürfte Sekundenschlaf gewesen sein.
Gleichzeitig Einsatz bei Waldbrand
Inzwischen sind die Rangersdorfer Feuerwehrleute wieder zu ihrem anderen Einsatz zurückgekehrt. „Ein Förster hat vom Nachbarberg gesehen, wie ein Waldbrand beginnt. Auf etwa 1900 Meter Höhe. Da hätten wir eineinhalb Stunden Anfahrt zum Brandherd. Also ist der Helikopter der Polizei losgeflogen – um die Lage zu erkunden und um gleich zu löschen. Das ist schon eine große Hilfe“, so Kurt Schober, der Bezirksfeuerwehrkommandant von Spittal. Wie groß das Gebiet ist, in dem es brennt, und ob die Ursache in einem Blitz liegt, ist noch nicht klar.
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