Eine Hiobsbotschaft erreichte Dienstagfrüh die Mitarbeiter des Roten Kreuzes Oberösterreich. Ihr Präsident Walter Aichinger war in der Nacht im Klinikum Wels nach einer kurzen, schweren Krankheit gestorben. Aichinger war 71 Jahre alt.
Seit November 2011 war Walter Aichinger Präsident des oberösterreichischen Roten Kreuzes. Davor war er bereits 13 Jahre lang auch Vizepräsident.
Aichinger ist 1953 in Wels zur Welt gekommen. Er hatte Medizin studiert und war bis 2018 Primar am Institut für Hygiene und Mikrobiologie im Klinikum Wels-Grieskirchen. Von 2003 bis 2018 war er Abgeordneter zum oö. Landtag und von 1993 bis 2003 unter LH Josef Pühringer auch Landesrat in der oö. Landesregierung.
2019 war Aichinger mit dem Großen Ehrenzeichen des Landes Oberösterreich ausgezeichnet worden. Er hatte zuletzt mit seiner Familie in Krenglbach bei Wels gelebt. Am Dienstag um 3.30 Uhr starb er im Krankenhaus an den Folgen einer kurzen, schweren Krebserkrankung.
Großartiger Humanist
„Wir verneigen uns vor einem großartigen Humanisten und Botschafter der Menschlichkeit. Unser tiefstes Mitgefühl gehört seiner Familie, seinen Angehörigen, Kollegen, Freunden und Weggefährten“, heißt es vom Präsidium und der Landesgeschäftsleitung des oö. Roten Kreuzes.
Aichinger habe die Organisation bis zu seinem Ableben mit kluger Weitsicht geleitet. Er habe seine Mitmenschen geschätzt und sich für konstruktive Lösungen eingesetzt. Auch sei ihm das Wohl aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Herzensangelegenheit gewesen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.