Kevin Magnussen hat einmal mehr den Unmut seiner Konkurrenz auf sich gezogen. Dass der Haas-Pilot beim Zandvoort-GP bewusst bremste, um seinen Teamkollegen Nico Hülkenberg vor den heranrasenden Gegnern zu schützen, gefiel Alex Albon und Pierre Gasly ganz und gar nicht.
Auf Rang zehn liegend ließ sich der Däne ordentlich Zeit, um in die Boxengasse abzubiegen, der Rückstand auf den neunplatzierten Deutschen wuchs somit stetig.
„Ziemlich grenzwertig“
Albon, der nicht an Magnussen vorbeikam, ärgerte sich nach dem Rennen: „Kevin ist ein Teamplayer, und dafür zolle ich ihm volle Anerkennung. Aber ich glaube nicht, dass das so gut überwacht wird, und es gibt eine Grauzone zwischen dem, was richtig ist. In diesem Fall war es für mich ziemlich grenzwertig.“
Magnussen habe in schnellen Kurven überraschend gebremst, der Williams-Pilot habe folglich ebenfalls vom Gas gehen und auseichen müssen. „Das ist meiner Meinung nach ein bisschen zu viel. Aber es ist eine Grauzone. Und ein Teil des Problems ist, dass es nicht wirklich oft kontrolliert wird“, findet Albon.
Auch Gasly, der von dem Manöver profitierte und an Albon vorbeizog, meinte nach dem Rennen: „Ich habe noch nie jemanden in Kurve 14 überholen oder in Kurve 12 in den ersten Gang schalten sehen. Ich glaube, Alex ist ihm sehr nahe gekommen. Er hat in Kurve 12 mitten in der Kurve blockiert, als Magnussen in den ersten Gang zurückschaltete, obwohl man fast Vollgas geben sollte.“
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