Beim 2:1-Sieg gegen Altach war Christian Ilzer happy, dass sein neu formiertes Team immer mehr zusammenwächst. Am Rande verhandelt Sportchef Andi Schicker nicht nur mit Brighton.
Der „Sturm-Express“ nimmt Fahrt auf! Der verdiente 2:1-Sieg gegen ein starkes Altacher Bollwerk, der dritte Dreier in Folge, gibt den schwarzen-weißen Fans Zuversicht, dass die Schlagkraft des neu formierten Teams des Doublesiegers täglich größer wird. Spannungsabfall nach den großen Erfolgen, ein anderer Rhythmus bei den EM-Spielern und die Integration von neuen Kräften erwiesen sich ja im Sommer als zusätzliche Herausforderungen.
Nach der Hitzeschlacht gegen Altach zog Coach Christian Ilzer zufrieden Bilanz: „Ein verdienter Sieg gegen einen Gegner, der nicht einfach zu bespielen ist. Es war noch nicht alles perfekt, aber wir haben uns im Ballbesitz gesteigert, hatten mehr Druckphasen und waren deutlich präsenter.“
Dass Torjäger Mika Biereth im fünften Saisonspiel zum vierten Mal eingenetzt hat, ist beruhigend – aber auch die „Offensivzauberer“ wachsen immer besser zusammen: „Kiteishvili und Horvat kommen (Anm: nach den EM-Strapazen) in Form“, ist der Coach erfreut, „und sie finden eine immer bessere Verbindung zu Lovro Zvonarek. Mit dieser Kreativabteilung werden wir noch viel Freude haben!“ Das befürchtet auch Altach-Coach Joachim Standfest: „Gegen diese Wucht, das brutale Tempo und die enorme Qualität von Sturm ist’s schwer. Kiteishvili und die anderen lösen fast jedes eins gegen eins – und irgendwann geht die Lücke auf.“
Christian Ilzer wünscht sich inständig, dass die Lücke auch Mittwoch (18) im Cup in Ried aufgeht: „Wobei das nicht einfach wird, denn Ried ist für mich eine Bundesliga-Mannschaft, die ewig kein Tor mehr kassiert hat und in der Offensive große Qualität hat. Das ist ein echter Auftrag!“ Nachsatz: „Aber wir wollen diesen Cup wieder gewinnen!“
Transfers? Amadou Dante wurde an Arouca (Portugal) verliehen, Szymon Wlodarczyk soll zu Salernitana folgen. Auch Manny Sarkaria steht vorm Absprung. Im Gegenzug wird an Verstärkungen gebastelt: Malick Yalcouye (18), Mittelfeld-Hoffnung von Scherpen-Klub Brighton, für den IFK Göteborg sieben Millionen Euro kassiert hat, ist heißes Thema. „Wir werden auch noch etwas für den Angriff holen“, sagt Sportchef Andreas Schicker, „aber Feyenoords Patrick Walemark wird es nicht sein.“ Fix: Am 30. 8. schließt der Transfermarkt in den großen Ligen: „Bis 3. September haben wir die Möglichkeit, jemanden für die Champions League zu melden“, umreißt Schicker die Deadline.
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