Wie der SK Rapid steht auch Ajax Amsterdam im Playoff zur Europa League 2024/25 – anders als die Grün-Weißen haben es die Niederländer allerdings mächtig spannend gemacht, ehe sie ihren Aufstieg bejubeln haben können! Nach dem 1:0-Sieg im Hinspiel daheim durch ein Tor in der 89. Minute von Panathinaikos Athen in die Verlängerung und dann ins Elferschießen gezwungen, dauerte es bis zum 34. (!) Elfer, bis eine Entscheidung fiel ...
So optimistisch war man ins Rückspiel in der heimischen Johan-Cruijff-Arena gegangen, nachdem man sich vor einer Woche dank des Goldtors von Steven Berghuis in eine herausragende Ausgangsposition gebracht hatte.
Doch daheim wollte es einfach nicht gelingen, den Sack frühzeitig zuzumachen – und als bereits der Großteil der Fans im Stadion zumindest mit einem glanzlosen Aufstieg durch ein 0:0 rechnete, schlugen die Griechen in Minute 89 durch Teté zu.
Elfmeter-Schützen 13 bis 16 scheiterten allesamt
Es folgten eine Verlängerung – und weil diese torlos blieb – ein Elfmeterschießen. Dieses begann aus Sicht von Ajax ideal, landete doch Daniel Mancinis Versuch für Panathinaikos nicht im Tor – Vorteil Ajax!
Allerdings nur bis zum möglichen finalen Ajax-Schützen Brian Brobbey: Denn auch der vergab – und so nahm ein historischer Elfmeter-Abend seinen Lauf. Kurios dabei: Die Elfmeter-Schützen 13 bis 16 scheiterten allesamt.
Nachdem Kenneth Taylor für Ajax zum 12:12 getroffen, der Griechen-Spieler Filip Mladenović im Anschluss aber verpasst hatte, hatte erneut Brobbey den Sieg für die Niederländer am Fuß. Aber wieder nix!
Immerhin: Nachdem Vilhena für Panathinakos am 40 (!) Jahre alten Ajax-Keeper Remko Pasveer (fünf erfolgreiche Paraden!) gescheitert war, durfte sich der beim ersten Veesuch treffsichere Verteidiger Anton Gaaei noch einmal für Ajax versuchen: Und auch der zweite Versuch war drinnen – und Ajax eine Runde weiter ...
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