Mediziner des National Health Service in Großbritannien warnen vor einem neuen „gefährlichen“ TikTok-Trend. Dieser könne das Risiko erhöhen, an Krebs zu erkranken, so der staatliche Gesundheitsdienst.
Das Queen Victoria Hospital warnte die Öffentlichkeit vor „Sunburning“ - einem Phänomen, das von Influencern in den sozialen Medien beworben wird und bei dem Menschen auf Sonnenschutz verzichten, um ihrer Haut einen „gesunden Schub“ zu geben oder sie sogar absichtlich zu verbrennen, um Akne zu heilen.
„Trends wie dieser stellen nicht nur eine unmittelbare Gefahr dar, sondern haben das Potenzial, lebenslange Gesundheitsprobleme zu verursachen“, sagte Sam Orkar, klinischer Leiter der Abteilung für plastische Chirurgie und Verbrennungen, der BBC. Er forderte die Menschen auf, sich mit Sonnencreme einzucremen und „sicherere“ Behandlungen für Hautkrankheiten zu verwenden.
Das Krankenhaus erklärte, dass es zwar noch keine Fälle im Zusammenhang mit dem neuen Trend gesehen habe, warnte aber, dass diejenigen, die sich dem Trend anschließen, die Auswirkungen in den kommenden Jahren spüren könnten. TikTok war dem Bericht nach zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.
Guter und günstiger Schutz
Laut Zahlen der Statistik Austria wurde 2022 bei 1500 Menschen österreichweit schwarzer Hautkrebs diagnostiziert. 370 Mal endete die Erkrankung tödlich. Damit sind Melanome für rund 90 Prozent der Sterbefälle bei Hautkrebs verantwortlich.
Bei der Wahl des Sonnenschutzmittels solle man sich weder von Marken noch vom Preis leiten lassen – die Qualität der Produkte schwanke jährlich von Test zu Test, bilanzierten die Verbraucherschützer vom Verein für Konsumenteninformation jüngst nach einem Test von 17 verschiedenen Sonnenschutzmitteln.
Als gut und günstig hätten sich die Produkte von Today (Transparentes Sonnenspray), Nivea Sun (Schutz & Pflege), Sun Kiss (Sonnenmilch Sensitive) und Sundance (Sonnenspray) erwiesen.
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