Die ÖBB wollen in allen zweisprachigen Gemeinden in Kärnten und dem Burgenland im Sinne des Volksgruppengesetzes auch entsprechende zweisprachige Bahnhofsschilder anbringen.
Der Schutz der Rechte von Volksgruppen ist in Österreich gesetzlich geregelt, und zweisprachige Ortstafeln in definierten Gemeinden verankert. Nun haben sich auch die ÖBB freiwillig verpflichtet, im Zuge der Modernisierung von Bahnhöfen an allen betroffenen Halten schrittweise einsprachige durch zweisprachige Namensschilder zu ersetzen. Und so werden in Kärnten bis Ende 2024 zwei Bahnhofsschilder getauscht, und eines an der Haltestelle in Wiederndorf-Aich neu angebracht.
„Zeichen der Wertschätzung“
„Die zweisprachige Beschilderung ist ein weiteres wichtiges Zeichen der Wertschätzung der slowenischen Volksgruppe in Kärnten. Dass die ÖBB sich auch ohne gesetzliche Verpflichtung dazu verpflichtet, untermauert ein friedliches Miteinander und den Respekt gegenüber der kulturellen Vielfalt. Nicht nur in unserer Region, sondern in ganz Österreich“, so Landeshauptmann Peter Kaiser. In St. Michael ob Bleiburg (Šmihel pri Pliberku) ist die zweisprachige Beschilderung ohnehin bereits auf Schiene.
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