Microsoft-Report

Iran will US-Wahl mit Desinformation beeinflussen

Web
10.08.2024 11:22
Porträt von krone.at
Von krone.at

Mit gefälschten Nachrichtenseiten und Cyber-Angriffen will der Iran nach Einschätzung von Microsoft Einfluss auf die anstehenden Wahlen in den USA nehmen. Mithilfe von KI hätten Gruppierungen aus dem Iran sowohl linksgerichtete als auch konservativ anmutende Nachrichtenseiten aufgesetzt, so der Konzern.

Microsoft bestätigte damit Warnungen zahlreicher US-Vertreter vor einer Einflussnahme aus dem Ausland. Mit den gefälschten Portalen hätten der iranischen Führung nahestehende Gruppierungen die Grundlage gelegt, um die Wählerinnen und Wähler zu aktuellen Wahlkampfthemen zu beeinflussen, erklärte der Leiter der Microsoft-Abteilung für Gefahrenanalyse, Clint Watts. Der Iran ziele darauf ab, „Kontroversen zu schüren oder die Wähler zu beeinflussen, insbesondere in den Swing States“, die wahlentscheidend sein können.

Chaos stiften
Eine andere Gruppe mit Verbindungen in den Iran erstellt dem Bericht zufolge gefälschte Profile von politischen Aktivisten. Diese könnten demnach genutzt werden, um zu Gewalt gegen Politiker aufzurufen, Chaos zu stiften und die Wahlen in Zweifel zu ziehen. Weitere Gruppierungen verschafften sich demnach Zugang zum E-Mail-Verkehr eines früheren Wahlkampfberaters und zum Postfach eines Behördenmitarbeiters.

Russische Kampagne enttarnt
Nach Angaben des US-Justizministeriums hatten die Behörden im Juli bereits eine russische Kampagne enttarnt, die mithilfe einer KI gefälschte Profile im Online-Dienst X erstellte und dort Falschinformationen verbreitete. Die Kampagne wurde nach US-Angaben vom Kreml finanziert und von einem Mitarbeiter des russischen Geheimdienstes FSB unterstützt.

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