Athleten, die bei den Olympischen Spielen in Paris antreten, erhalten von den Sponsoren der Spiele einige Zuckerl – teure Luxus-Smartphones von Samsung beispielsweise. Aber nicht alle. Die nordkoreanische Abordnung bekam das Präsent aus dem verfeindeten Südkorea nicht.
Alle 10.500 Olympia-Teilnehmer mit Ausnahme der Nordkoreaner haben Smartphones des südkoreanischen Konzerns Samsung erhalten. Der Elektronikgigant ist einer der größten Sponsoren des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).
Dessen Sprecher bestätigte am Donnerstag, dass keine Handys an die Nordkoreaner ausgegeben wurden. An den Sommerspielen in Paris nehmen 14 Sportler aus Nordkorea teil. Das abgeschottete Land ist mit UN-Sanktionen belegt, die auch Smartphones umfassen.
Samsung verteilt Klapphandys um 20 Mio. Dollar
Tatsächlich erhalten die Olympia-Athleten sogar eine Limited Edition des neuen Galaxy Z Flip 6, dessen Display sich in der Mitte zusammenfalten lässt. 20 Millionen Dollar soll sich Samsung die Aktion kosten lassen, berichtet der auf Samsung-Hardware spezialisierte Blog sammobile.com.
Für Olympia-Athleten, die lieber ein anderes Smartphone nutzen, ist die Hardware-Spende immerhin eine willkommene Möglichkeit, das Smartphone zu Geld zu machen. Noch während die Spiele laufen, kursieren auf eBay und in anderen Online-Marktplätzen erste Angebote von Athleten, die ihre Samsung-Sponsoring-Smartphones wieder verkaufen wollen.
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