Vom beliebten Ingeringsee auf das 2417 Meter hohe Geierhaupt: Der dieswöchige Tipp der Wanderexpertinnen Elisabeth Zienitzer und Silvia Sarcletti ist eine Bergwanderung zu zwei ganz besonderen Naturplätzen.
Bereits der Ausgangspunkt der Wanderung ist ein Erlebnis: der Ingeringsee in der Region Murtal. Der idyllisch gelegene Bergsee lässt das glazial geprägte Ingeringtal mit seinen steilen Talseiten sehr schön erkennen. Gemütliche Wanderwege führen rund um den See und zur attraktiven Klementikapelle.
Wer zeitig in der Früh startet, wird den See von seiner ruhigen Seite kennenlernen und erstaunt sein, welch buntes Treiben hier an schönen Nachmittagen herrscht, wenn sich Berggeher, Ausflügler und Ruhesuchende einfinden. Die Bergwanderung auf den höchsten Punkt der Seckauer Tauern kann grob in zwei Abschnitte gegliedert werden: Der erste Teil führt durchgehend steil durch den Wald bergauf bis zum Saurücken. Ab dem breiten rasigen Bergrücken ist das Gelände deutlich flacher, wobei abschnittsweise markante Blockhalden zu überqueren sind. Fazit: Das Geierhaupt muss einfach erwandert werden!
Wir starten beim Ingeringsee (1221 m) und gehen rechts entlang des Sees zur Lorettokapelle. Kurz darauf orientieren wir uns an dem gelben Wegweiser und folgen der Forststraße bergauf bis wir rechts den Steig-Einstieg sehen. Der Weg führt steil durch den dichten Wald bergauf, quert Forststraßen bzw. verläuft auch kurz auf diesen. Ab einer Seehöhe von ca. 1800 Metern beginnt ein eindrucksvoller und aussichtsreicher Bergrücken, der sogenannte Saurücken. Vor uns sehen wir nun den Höllkogel (2323 m) und rechts davon das Hölltal.
Zwischendurch geht es über Blockhalden unterhalb des Höllkogels weiter, bis wir wenig später unser Ziel erkennen. Der Steig führt über einen gut begehbaren Grat bis zum Geierhaupt (2417 m laut Karte). Der Abstieg erfolgt über die Aufstiegsroute.
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