Gerade erst zu den Bayern gewechselt, fällt Neuzugang Hiroki Ito mit einem Mittelfußbruch gleich einmal mehrere Wochen aus. Am Transferplan der Münchner ändere sich dadurch allerdings nichts, wie Max Eberl auf einer Pressekonferenz erklärte.
„Es ist einfach schade, wenn sich ein Spieler verletzt, und wenn es ein Neuzugang ist, ist es noch schlimmer. An unserer Strategie ändert das aber nichts“, stellte der Sportvorstand des FC Bayern klar.
Das bedeutet allerdings nicht, dass man gar keinen weiteren Verteidiger holen will ... Sollte der Wechsel von Matthijs de Ligt zu Manchester United tatsächlich über die Bühne gehen, wolle der Klub positionsgetreu einen weiteren Spieler an der Säbener Straße begrüßen, heißt es. So soll Jonathan Tah nach wie vor ganz oben auf der Wunschliste des deutschen Rekordmeisters stehen – auch wenn sich der DFB-Verteidiger bereits wieder mit Bayer Leverkusen auf die Saison vorbereitet.
Kampf um Spielminuten
Waren die Münchner in der abgelaufenen Saison in der Defensive wiederholt vom Verletzungspech verfolgt, bahnt sich im kommenden Spieljahr ein interner Machtkampf an. Mit Dayot Upamecano, Minjae Kim, Eric Dier, Alphonso Davies, Raphael Guerreiro, Sacha Boey, Tarek Buchmann, Noussair Mazraoui, Josip Stanisic, Ito und eventuell Tah werden sich wohl elf Verteidiger um Spielminuten streiten.
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