Am Sonntag sorgten – wie berichtet – heftige Regenfälle für zahlreiche Feuerwehreinsätze in Tirol. In Söll (Bezirk Kufstein) hatte ein deutsches Paar alle Schutzengel bei sich. Auch andernorts rückten die Einsatzkräfte aus – in Summe weit über 200 Mal.
Der heftige und teilweise sintflutartige Niederschlag am späten Sonntagnachmittag sorgte in Tirol für weit über 200 Einsätze der heimischen Feuerwehren. In Teilen des Landes wurde durch die GeoSphere Austria sogar die zweithöchste Warnstufe ausgegeben.
Mit dem Schrecken davongekommen war am Abend ein deutsches Urlauberpaar. Es fuhr auf einer Dorfstraße mit dem Tandem, als durch den starken Sturm plötzlich ein Baum auf die Straße stürzte und auf dem Rad landete. Die beiden konnten noch rechtzeitig abspringen und blieben so zum Glück unverletzt. Die Feuerwehr entfernte den Baum.
Bezirk Schwaz Hotspot
Besonders betroffen war der Bezirk Schwaz. Zahlreiche Keller standen unter Wasser, Bäume stürzten um und auch Muren verlegten Straßen. In Vomp etwa schossen Wassermassen durch das Ortsgebiet, die Kanalisation konnte diese nicht mehr schlucken. In Fügen war die Feuerwehr damit beschäftigt, Bäume von der Hochfügener Straße zu entfernen. Die Kollegen aus Tux hatten alle Hände voll zu tun, die Wassermassen, die über die Flussbetten traten, unter Kontrolle zu bringen.
Geröll donnerte auf Wattentalstraße
Auch die Gemeinde Wattenberg war betroffen. Dort donnerten erneut Geröll und Schlamm auf die Wattentalstraße, weshalb die Straße vorerst gesperrt bleiben musste.
Nach einem Blitzschlag gegen 18.10 Uhr heulten auch die Sirenen in Niederau auf. Ein Stromkabel wurde vom Masten abgerissen, die Überspannung ging auf ein Lokal über. Das Kabel entzündete sich, konnte von den Florianijüngern jedoch rasch gelöscht werden. Verletzt wurde zum Glück niemand.
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