Historisches Flair mitten in Zell am See mit 200 Startern, die ordentlich in die Pedale traten. Beim Nostalrad-Rennen konnten fesch gestylte Teilnehmer und Zuseher am Samstag schon zum 21. Mal auf Zeitreise gehen.
Beim bereits 21. Nostalrad-Rennen am Samstag in Zell am See waren alte Waffenräder auf Hochglanz poliert und farbenfroh geschmückt: Der älteste Drahtesel stammte überhaupt dem 19. Jahrhundert, die „jüngeren“ Modelle aus den Nachkriegsjahren.
„Es macht einfach Spaß. Die große Attraktion sind die Leute, die zusammenkommen und gemeinsam um den See radeln“, so Organisator Franz F. Schmalzl, der auch selbst teilnahm. Ob im Vergleich zu E-Bikes und Co. nicht ordentlich Komfort fehlt? „Ganz so kann man das gar nicht sagen. Die alten Räder haben eine super Übersetzung.“ Die Bezeichnung Waffenrad sieht er heute als nicht mehr zeitgemäß: „Das hat sich so eingebürgert, weil die Räder in früheren Waffenfabriken gebaut wurden.“
Starter aus allen Bundesländern, Deutschland und Slowenien
Rund 200 Teilnehmer warfen sich diesmal in historische Schale von Kleidern aus den 20er- oder 30er-Jahren bis zur Tracht. Vertreten waren Starter aus allen Bundesländern sowie aus Deutschland und Slowenien. Viele davon sind schon jahrelang dabei. Auch vier Sonderprüfungen entlang der Strecke von Dosenwerfen bis zu Reifenstecken wurden absolviert und sogar die schönsten Männer-Wadln prämiert.
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